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Integrated Risk Management (IRM)

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Sebastian Leinhos

Managing Director

Integrated Risk Management: Integrated Risk Management (kurz: IRM) bezeichnet einen ganzheitlichen, plattformgestützten Ansatz zur zentralen Erfassung, Bewertung und Steuerung von Risiken, Compliance- und Governance-Anforderungen.

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Inhalt
Integrated Risk Management – Key Takeaways
Integrated Risk Management umfasst alle Prozesse, Tools und Strukturen, mit denen Unternehmen Risiken und Governance-Aktivitäten erfassen, bewerten und steuern.
IRM bündelt alle risikorelevanten Informationen auf einer zentralen Plattform. Automatisierte Workflows, Echtzeitüberwachung und klare Zuständigkeiten sorgen für effiziente Abläufe und verlässliche Steuerung.
Organisationen profitieren von Echtzeittransparenz, höherer Resilienz und geringeren Kosten. Risiken werden früh erkannt, Prozesse optimiert und Verantwortlichkeiten klar definiert.

ServiceNow IRM verbindet Risiko- und Governance-Prozesse über alle Abteilungen hinweg und lässt sich mit Modulen wie IT Operations Management (ITOM) kombinieren.

Was ist Integrated Risk Management?

Integrated Risk Management (IRM) kombiniert alle Prozesse, Tools und Strukturen zur zentralen Steuerung von Risiken, Compliance-Anforderungen und Governance-Aktivitäten. Ziel ist es, Risiken im gesamten Unternehmen zu identifizieren, zu bewerten und gezielt zu kontrollieren. Im Mittelpunkt steht die integrierte Sicht auf die Risikolandschaft.

IRM verknüpft Daten, Kontrollen und Prozesse aus IT, Finanzen und operativem Betrieb auf einer Plattform. Dadurch entsteht eine Echtzeitansicht über potenzielle Risiken, deren Auswirkungen und den aktuellen Status der Compliance. So wird aus klassischem Risikomanagement ein vernetztes System, das Risiken frühzeitig erkennt und die Unternehmensstabilität stärkt.

Vorteile von Integrated Risk Management

Integrated Risk Management unterstützt Unternehmen dabei, Risiken, Compliance und Governance einheitlich zu steuern. Durch die Verbindung von Daten, Prozessen und Kontrollen entsteht ein umfassender Überblick über die gesamte Risikolandschaft. Automatisierte Abläufe und einheitliche Bewertungsverfahren schaffen eine solide Grundlage für fundierte Entscheidungen und mehr Stabilität im Unternehmen.

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Die wichtigsten Vorteile im Überblick

  • Ganzheitliche Transparenz: IRM bündelt alle Risiko- und Compliance-Daten auf einer zentralen Plattform. Das sorgt für einen klaren Überblick über aktuelle Risiken und ermöglicht eine gezielte Priorisierung.

  • Effizientere Prozesse: Automatisierte Abläufe in Bereichen wie Risikobewertung, Audit Management oder Compliance-Prüfungen verringern den Aufwand und reduzieren Fehlerquellen.

  • Bessere Entscheidungsfindung: Eine einheitliche Datengrundlage und integrierte Analysen erleichtern die Bewertung von Risiken und ermöglichen Entscheidungen auf Basis aktueller Informationen.

  • Sichere Einhaltung von Standards: IRM unterstützt die Umsetzung von Governance- und Compliance-Vorgaben nach anerkannten Richtlinien und sorgt für transparente Nachvollziehbarkeit.

  • Reduzierung von Kosten: Standardisierte Prozesse und geringerer manueller Aufwand führen zu effizienteren Abläufen und verbessern die Produktivität der beteiligten Teams.

  • Erhöhte Resilienz: Risiken werden frühzeitig erkannt, bewertet und aktiv gesteuert, was Ausfallzeiten und potenzielle Verluste reduziert.

  • Nahtlose Integration: ServiceNow IRM verbindet GRC-Prozesse, IT und Business-Anwendungen auf einer zentralen Plattform und schafft damit ein einheitliches System für Risikomanagement und Compliance.

Die wichtigsten Funktionen von ServiceNow Integrated Risk Management

Integrated Risk Management in ServiceNow vereint alle Module für modernes Governance, Risk und Compliance (GRC) auf einer Plattform. Unternehmen erhalten damit eine zentrale Sicht auf Risiken, Richtlinien und regulatorische Anforderungen. Automatisierte Workflows, Echtzeitüberwachung und integrierte Analysen unterstützen fundierte Entscheidungen und sorgen für einen sicheren, effizienten Betrieb.

Risikomanagement

Das Risikomanagement-Modul ermöglicht die Erfassung, Bewertung und Steuerung von Risiken im gesamten Unternehmen. Automatisierungen bei Workflows unterstützen die Risikobewertung, leiten Maßnahmen an die zuständigen Teams weiter und überwachen deren Umsetzung. So können Risiken frühzeitig erkannt und Chancen gezielt genutzt werden.

Richtlinien- und Compliance-Management

Dieses Modul schafft eine klare Governance-Struktur und sorgt für durchgängige Transparenz. Richtlinien, Kontrollen und Nachweise werden zentral verwaltet und im Knowledge Management dokumentiert. Durch die Integration mit regulatorischen Inhalten bleiben Organisationen stets auf dem neuesten Stand gesetzlicher und branchenspezifischer Anforderungen.

Operatives Risikomanagement

Operational Risk Management erweitert IRM um die operative Ebene. Prozessrisiken, Sicherheitslücken oder Abweichungen im Tagesgeschäft werden zentral dokumentiert und bewertet. Intelligente Dashboards zeigen den aktuellen Risikostatus und fördern die Zusammenarbeit zwischen IT, Compliance und operativen Teams.

Audit Management

Audit Management digitalisiert den gesamten Prüfprozess von der Planung bis zum Reporting. Risiko- und Compliance-Daten fließen direkt in die Auditplanung ein, wodurch Prüfungen gezielter und effizienter ablaufen. Standardisierte Vorlagen und automatische Benachrichtigungen verringern den manuellen Aufwand und sichern die Nachvollziehbarkeit der Ergebnisse.

Regulatorisches Änderungsmanagement

Das regulatorische Änderungsmanagement hilft, gesetzliche und regulatorische Änderungen zu identifizieren, deren Auswirkungen zu bewerten und Richtlinien sowie Kontrollen automatisch zu aktualisieren. So wird die Einhaltung rechtlicher Anforderungen gewährleistet und das Fehlerrisiko reduziert.

Änderungen an Richtlinien oder Prozessen können direkt mit IT Change Management abgestimmt werden, um technische Anpassungen kontrolliert umzusetzen.

Operatives Resilienzmanagement

Resilienz ist ein zentraler Bestandteil moderner Governance-Strategien. Dieses Modul überwacht in Echtzeit kritische Geschäftsprozesse, Ressourcen und Lieferketten. Im Störungsfall können in Kombination mit dem Incident Management Notfallmaßnahmen automatisch ausgelöst werden, um den Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten und Ausfallzeiten zu minimieren.

Lieferantenrisikomanagement

Für Unternehmen mit umfangreichen Lieferantenstrukturen bietet das Vendor Risk Management einen vollständigen Überblick über Risiken in Drittanbieterbeziehungen. Es unterstützt bei der Bewertung von Partnern, dokumentiert Ergebnisse zentral und sorgt dafür, dass Sicherheits- und Compliance-Standards auch außerhalb der eigenen Systeme eingehalten werden.

Integration mit CMDB und der AI Platform

Die Verbindung von IRM mit der Configuration Management Database (CMDB) und der ServiceNow AI Platform sorgt für eine durchgängige Datengrundlage. Risiken, Richtlinien und Kontrollen werden automatisch mit den betroffenen Systemen und Assets verknüpft. Dadurch entstehen vollständige Sichtbarkeit über Zusammenhänge und eine datenbasierte Steuerung der Entscheidungsprozesse.

IRM und ERM – Unterschiede im Überblick

Sowohl Integrated Risk Management (IRM) als auch Enterprise Risk Management (ERM) zielen darauf ab, Risiken systematisch zu erkennen, zu bewerten und zu steuern.

Der entscheidende Unterschied liegt im Ansatz: Während ERM primär strategische und finanzielle Risiken auf Management-Ebene adressiert, erweitert IRM diesen Fokus um Compliance-, Governance- und operative Risikobereiche.

Aspekt Integrated Risk Management (IRM) Enterprise Risk Management (ERM)
Zielsetzung Ganzheitliche Steuerung von Risiken, Compliance und Governance in allen Unternehmensbereichen Strategische Steuerung von Unternehmens- und Finanzrisiken auf Management-Ebene
Ansatz Operativ und datengesteuert mit Echtzeitüberwachung und automatisierten Prozessen Strategisch und planungsorientiert mit Fokus auf Risikoanalyse und Berichterstattung
Technologische Basis Plattformgestützt (z. B. ServiceNow IRM) mit integrierten Workflows und zentraler Datenbasis Häufig manuell oder durch getrennte Tools und Reporting-Systeme umgesetzt
Einsatzbereiche IT, Compliance, Audit, operative Abläufe, Lieferketten Unternehmensführung, Strategieentwicklung, Finanzcontrolling
Governance-Integration Enge Verbindung zu Richtlinien, Kontrollen und regulatorischen Anforderungen Konzentration auf übergeordnete Risiko- und Finanzstrategien
Vorteile Echtzeittransparenz, automatisierte Workflows, höhere Resilienz Strategische Ausrichtung, langfristige Planung, Kapitalabsicherung

Häufige Fragen und Antworten

Wofür steht IRM?

IRM steht für Integrated Risk Management und beschreibt einen ganzheitlichen Rahmen zur Identifizierung, Bewertung und Überwachung von Risiken. Ziel ist die zentrale Verwaltung aller Risikodaten und Compliance-Anforderungen, um Unternehmensprozesse transparenter und leistungsfähiger zu gestalten.

ServiceNow IRM bündelt alle Arten von Risiko-, Compliance- und Auditprozessen auf einer Plattform. Es ermöglicht die Bereitstellung automatisierter Workflows, die kontinuierliche Überwachung von Kontrollen und die Verknüpfung mit anderen Unternehmensbereichen.

Enterprise Risk Management (ERM) konzentriert sich auf strategische und finanzielle Risiken. Integrated Risk Management (IRM) erweitert diesen Ansatz um operative, technologische und regulatorische Risiken und verknüpft Governance, Compliance und Risikobereitschaft auf einer gemeinsamen Plattform.

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